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Danger Dad

Codename: Danger

Von Dangers Vergangenheit ist nicht viel bekannt. Man erzählt sich, dass er bei einer Holzfäller-Familie aufgewachsen ist – Was auch der Grund dafür sein dürfte, warum er ziemlich gut mit dem Beil umgehen kann und auch sonst handwerklich sehr begabt ist. Zusammen mit seinem Sohn Sorson lebt er in den dunklen Gärten von Brem in einem Baumhaus am Waldrand, welches Danger vor einigen Jahren selbst gebaut hat. Wobei Baumhaus womöglich das falsche Wort ist: Es ist eher ein edles Blockhaus mit 5 Zimmern auf zwei Etagen, hoch oben in den Baumkronen des Waldes. Ein kleiner, einfach konstruierter Aufzug dient als Zugang. Er besteht lediglich aus einem kleinen Plateau aus Holz, einem Flaschenzug und einem solarbetrieben Elektromotor mit Batterie.
Danger verdient sein Geld mit einem kleinen Werkzeugladen in der City of Brem – genauer gesagt in der Oberstadt. Dort bietet er neben dem Verkauf von Werkzeugen auch Geräte-Reparaturen an, wenn es die Zeit zulässt. Sorson hilft ihm stets tatkräftig dabei Dinge zu reparieren und die Kundschaft zu bedienen. Viele Kunden kommen nur in den Laden um „Hallo“ zu sagen und ein amüsantes Gespräch mit Sorson zu führen.

Sorcerous Son

Codename: SorSon

All jene Menschen, die Sorson persönlich kennen, würden über ihn wohl etwa Folgendes sagen: Ach, SorSon... Was für ein aufgeweckter, liebenswerter, kleiner Junge er doch ist!
Und dem ist nichts hinzuzufügen! Sorson ist ein wunderbares Menschenkind und sprüht vor Neugier, Interesse und Aufmerksamkeit. Besonders die Flora und Fauna haben es ihm angetan: Es scheint manchmal fast so, als könne er mit den Tieren und der Natur kommunizieren. Es ist wohl die sanfte Art des Umgangs mit seiner Umwelt, welche diese Vermutung zulässt – Ein zeitlebens schöner und berührender Anblick. Diese Eigenschaft wird auch der Grund dafür gewesen sein, warum ein damals sehr ängstliches Fantasie-Wesen den Weg zu Sorson gefunden hat und seither nicht mehr von seiner Seite weicht. Es ist kein Fantasie-Wesen in dem Sinne, als dass es sich Sorson nur einbildet, nein, es ist ein ganz reales, kleines Tierchen... nur eben aus einer anderen Welt: einer unbekannten, fantastischen Welt!

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Fufu

Codename: Fufu

Das kleine, knuffige Fantasie-Wesen trägt den Namen Fufu und ist ein Glückstier. Niemand weiß, von wo dieses Wesen gekommen ist, was es eigentlich genau ist und kann, wie lange es schon auf dieser Welt lebt und was seine Bestimmung ist. Gesprochen hat es noch nie und gibt auch sonst keine Laute von sich. Dennoch erkennt man an seiner Körpersprache ziemlich gut, wie es dem kleinen Kerlchen aktuell geht. Bei guter Laune schwebt es mit aufgeweckten Augen neben Sorsons Kopf und saust wie verrückt durch die Lüfte. Ist es hingegen traurig, werden seine Bewegungen zaghaft und träge und hält sich nur noch knapp über dem Boden.

Das Beste an diesem Wesen ist aber die Tatsache, dass es Glück bringt. So zumindest erzählen es die Legenden der dunklen Gärten von Brem. Nachdem sich das Tierchen bei Danger und Sorson eingenistet hatte, gingen sie zu dritt zu Mr. Sheldrake, einem Historiker in der Stadt. Der schlaksige, alte Mann mit weissem Bart, dessen Anblick einem unvermeidlich an einen alten Zauberer denken lässt, staunte nicht schlecht, als er das Tierchen zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Er wusste sofort, dass es sich um ein Glückstier handelt – Ist er doch in Sachen Fantasie-Wesen und alten Legenden klar die erste Adresse!
Er erklärte, dass solche Geschöpfe Glück bringen. Dabei ist die Rede aber nicht davon, Glück zu haben, sondern Glück zu besitzen. Der Erzählung nach werden Weggefährten von Glückstieren von einer besonderen Art der Glückseligkeit durchströmt. Diese gewonnene Zufriedenheit mit sich selbst und der Umwelt spendet persönliche Superkräfte, gewonnen aus Selbstbewusstsein und Zuversicht. Vieles gelingt auf Anhieb und ohne grosse Mühe, Misserfolge werden stets als beste Lehren betrachtet und positiv gewertet.
Ein Leben in Leichtigkeit ist die Folge.

Die dunklen Gärten von Brem

Die dunklen Gärten von Brem sind keine wirklichen Gärten, sondern bezeichnen heute verschiedene Teile eines großen Bezirks, bestehend aus der Oberstadt, der Unterstadt sowie zwei Siedlungen in Richtung Süd/Südwest. Dazu gehören auch die Wälder, die den Bezirk umgeben. Sobald ich mal etwas Zeit finde, erstelle ich für euch eine Karte.

Um die Bedeutung des Ortsnamens zu ergründen, müssen wir in der Geschichte sehr weit zurückgehen. Damals, als es noch Zauberer, Drachen und andere fantastische Kreaturen und Dinge gab, gehörte diese etwa 12 Quadratkilometer große Landfläche einer Gilde von zwielichtigen Magiern, welche eben hier unzählige Gärten bewirtschaftete. Darin wurden hauptsächlich Nachtschattengewächse und seltene Kräuter angepflanzt, die die Magier für ihre Zaubertränke und Elixiere verwendeten. Ob sich der Name auf die Nachtschattengewächse oder die zwielichtigen Magier bezieht, weiss heute niemand mehr so genau.

City of Brem

The City of Brem beschreibt zwei Stadtteile auf zwei Ebenen: Die Oberstadt befindet sich, wie es der Name schon vermuten lässt, auf der Erdoberfläche. Die Unterstadt liegt genau am selben Ort, jedoch mehr als 2000 Meter weiter unten – tief in der Erde verborgen. Zwei Lastenaufzüge in einem riesigen Schacht verbinden die beiden Stadtteile miteinander.
 

Die Oberstadt

Die Oberstadt bietet viele kleine Läden in einer sympathischen Altstadt mit gelassener Stimmung, wo sich auch Dangers Werkzeugladen befindet. Das urchige Städtchen wird von einem Bach durchzogen, welcher kurz vor Stadtbeginn einem stattlichen Fluss entspringt, welcher sich S-förmig durch die dunklen Gärten von Brem zieht. Entlang des kleinen Baches, welcher an der breitesten Stelle nicht mehr als 3 Meter misst, verbinden kleine Brücken aus Stein alle paar dutzend Meter die beiden Ufer. Kurz nach dem nördlichen Stadtende findet das Bächlein den Weg zurück in den grossen Fluss.

Südlich der Oberstadt liegt der Hauptbahnhof. Die Bahnstrecke trennt die Oberstadt von der Promenadensiedlung. Der Bahnhof dient nicht nur dem Zugverkehr – auch der Zugang zur Unterstadt befindet sich dort. Von der Haupthalle führt eine breite Treppe hinab zu den grossen Lastenaufzügen.

Die Unterstadt

Eine Höhle, welche knapp 1200 Meter unterhalb der Erdoberfläche liegt, stellt man sich wohl eher düster, bedrohlich und ungemütlich eng vor. Doch auf die Unterstadt trifft diese Beschreibung definitiv nicht zu! Natürlich muss man sich erst an das künstliche Licht gewöhnen, aber allein die unglaubliche Größe dieser Stadt im Boden in einer

oblat-rotationsellipsoid-förmigen Höhle (Denkt an Smarties) mit einer Höhe von 1000 Metern und einem Durchmesser von unglaublichen 3 km vermittelt alles andere, als ein Gefühl von ungemütlich eng! Wer das erste Mal mit dem Lastenaufzug in der riesigen Höhle ankommt und in die Unterstadt blickt, greift reflexartig an das Geländer vor sich: Das Auge kann die schiere Grösse dieser Höhle nicht auf die Schnelle verarbeiten. Was für ein verrückter und atemberaubender Ort!
 

Schauen wir uns diese Stadt etwas genauer an:
Mit einem Schritt aus dem Aufzug befindet man sich bereits beim Hauptbahnhof des Grosskreis-Zuges. Dieser fährt auf immer gleicher Höhe entlang der Wand an der breitesten Stelle der Höhle. Während einer Rundfahrt, welche etwa 15 Minuten dauert, hält der Zug an sechs Stationen, bevor er wieder beim Hauptbahnhof ankommt und eine komplette Umrundung von etwa 10 Kilometer zurückgelegt hat.

Das Hauptaugenmerk dieser Stadt liegt in der Mitte der Höhle. Dort befindet sich eine gigantisch grosse,

1 Kilometer hohe Säulenkonstruktion aus Stahl und Beton, welche die Decke stützt und der Höhle die nötige Stabilität verleiht. Von den Bewohnern wird dieses Ungetüm liebevoll als "Das Rückgrat" bezeichnet. Der Durchmesser am Fusse der Säule misst knapp 300 Meter. Sie verjüngt sich bis zur Mitte auf einen Durchmesser von 100 Meter und verbreitert sich zum oberen Ende wieder auf 300 Meter. Insane! 

Auch die Hauptlichtquelle der Unterstadt hat von den Bewohnern einen Namen bekommen: Das Mutterlicht. Es hat die Form eines Torus (Denkt an einen Rettungsring) und umgibt die Säule in einer Höhe von 500 Metern. Der Durchmesser des Torus misst 250 Meter und ist sowohl an der Decke, als auch an der Säule selbst befestigt.

Damit auch die Einwohner der Unterstadt einen Tagesrhythmus haben, passt sich das Mutterlicht den Lichtverhältnissen der Erdoberfläche an. Das bedeutet: Wenn es oben Mittag ist, scheint auch das Mutterlicht hell. Sobald die Dämmerung einsetzt und die Oberstadt nach und nach in die Nacht eintaucht, leuchtet auch das Mutterlicht immer schwächer. In der Nacht imitiert es die Oberflächenstruktur des Mondes und gibt kaum noch Helligkeit ab. Dann dominieren die Lichter des regen Nachtlebens – So wie es auch in den grossen Städten der Erdoberfläche der Fall ist.

Die unzähligen Gebäude und Straßen sind an die weitreichenden Innenflächen der Kugelhöhle gebaut. Vom tiefsten Punkt der Höhle zum äußersten Durchmesser, wo sich auch der Aufzug und der Grosskreis-Zug befindet, wird der Boden immer steiler und geht nahtlos in die Wand über. Gleichsam ändert sich auch die Architektur: Während sie am Grund der Höhle funktioniert wie auf der Erdoberfläche, sind die Bauten immer stärker an den Wänden verankert, je höher sie liegen. So kann die gesamte Innenfläche der Höhle bewohnt werden. Selbst an der obersten Stelle, hoch über dem Mutterlicht, finden sich Gebäude und Strassen, die gewissermaßen an der Decke hängen.

Die Ringsiedlung

Südwestlich der Oberstadt liegt die Ringsiedlung. Sie ist die jüngere der beiden Siedlungen und deshalb etwas moderner in der Architektur. Die Gebäude und Strassen ziehen sich ringförmig in immer grösseren Kreisen um den Zentrumsplatz mit dem grossen Brunnen in der Mitte. Südlich der Siedlung führt eine alte Brücke zum gegenüberliegenden Ufer des Flusses, wo die Promenadensiedlung liegt.

 

Die Promenadensiedlung

Die Promenadensiedlung befindet sich südlich der Oberstadt. Sie beginnt unterhalb des Bahnhofs und zieht sich um die untere Schlaufe des Flusses am äusseren Ufer entlang. Diese günstige Lage hat über die Jahrzehnte dazu geführt, dass sich viele kleine Handwerkerbetriebe in der Promenadensiedlung niedergelassen haben: Der breite Zugang zum Wasser bietet ihnen an vielen Stellen Platz für Wassermühlen. Ein kleines Wasserkraftwerk ganz im Südwesten versorgt die beiden Siedlungen mit Strom.